Schüssler Salze - Was ist das?

Es sind 12 körpereigene Salze, deren Bedeutung durch Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüssler, geb. am 21.08.1821, entdeckt und erkannt wurde.
Diese Nährsalze, auch Mineralsalze oder Lebenssalze genannt, kommen in allen Zellen des Körpers, dem Blut, der Lymphe, den Nerven, Muskeln, Knochen, dem Bindegewebe, tatsächlich in allen Geweben vor und sind für unsere Gesundheit unentbehrlich. Sie ermöglichen die biochemischen Abläufe in unserem Körper, steuern Stoffwechselvorgänge und Hormone und verbinden Zellen und Organe durch elektromagnetische Ströme untereinander.
Dr. Schüssler stellte fest, dass ein Mangel an Lebenssalzen funktionelle Störungen und seelische Beeinträchtigungen zur Folge hat, die durch den Ausgleich eben dieser Salze wieder geheilt werden können.

  • Jede akute oder dauerhafte Belastung im Leben verbraucht Mineralsalze. Sofern es nicht gelingt, die Belastung, egal ob beruflicher, körperlicher, nervlicher oder seelischer Art, auszugleichen oder zu beseitigen, entsteht ein ständig einseitig zu hoher Mineralsalzbedarf, dem der Körper dadurch gerecht wird, dass er die notwendigen Salze aus sich selbst benutzt, also aus Blut, Lymphe und Geweben entzieht. Auf Dauer entstehen so immer extremere und mehrfache Salzmängel, die zu Funktionsstörungen bis Krankheiten führen.      
  • Auch eine Ernährung, die zuviel Säurebildner, wie Süßigkeiten, Kaffee, tierisches Eiweiß etc. enthält, führt dazu, dass der Körper die Nährsalze aus sich selbst löst, um die anfallenden Säuren zu neutralisieren.     
  • Zuwenig  körperliche Bewegung führt ebenfalls zur Übersäuerung mit anschließenden Salzdefiziten.      
  • Ein dauerhaftes „Festhängen“ in seelischen Problemensituationen, die nicht gelöst werden, zieht gleichfalls vermehrten Salzverbrauch und infolge Salzmängel nach sich, aus denen Krankheiten entstehen können.